Ljubljana- amedring easter trip

Hier sind sie!

Die ersten Bilder unserer Oster Reise- Mit dem Nachtzug nach Ljubljana ( oder Laibach für jene, die wie ich anfangs Probleme mit der Aussprache haben)

Am Bahnhof der Hauptstadt Sloveniens, hatten wir erst mal einen kleinen Schock. Der kleine Bahnhof mit zwei, drei kleinen  verkwallmten Cafés der so gar keinen Anschein von einem Hauptbahnhof hatte, machte uns doch erst etwas Bauchweh.

Wo sind wir gelandet? Zu früh ausgestiegen, war dies wirklich die Hauptstadt?

Als wir zu Fuss in das Zentrum gelangten und in einem gemütlichen Bistro einkehrten, war die Stimmung schon viel gelöster. Man erkannte den St. Nikolaus Dom und die Burg, in der Höhe über der Stadt.

Von Gasse zu Gasse wurde es schöner- wir kamen an einem grossen Platz vorbei, die Sonne schien und es wirkte, als ob das Leben hier auf der Strasse statt fand.

Die Menschen mit Sonnenbrillen, frühlingshaft gekleidet, fröhlich und aufgeschlossen. Wir schlenderten durch den Streetfoodmarket den es an diesem Tag zu entdecken gab.


Samstags machten wir uns auf, um Abends gut Essen und danach feiern zu gehen. Wir landeten kurzerhand in einem Libanesischen Restaurant.

Der Kellner sauste von Tisch zu Tisch mit seinem roten Haar, auf der Seite kurz geschnitten und hinten zu einem Pferdeschwanz gebunden.

Wir konnten uns den ganzen Abend nicht von ihm lösen, schauten ihm zu, wie er beim Bedienen Pirouetten drehte.Sich zu uns auf den Tisch lehnte, um uns zu erklärte was wir unbedingt probieren sollten und warum, wir das, was wir eigentlich ausgesucht hatten nicht mögen würden. Nach einer langen Diskussion über seinen offensichtlichen Drogenmissbrauch und verschiedenen Desserts sowie Kaffes später, offerierte er uns nach der Rechnung noch einen typischen Slovenischen Absacker.

Später ging es weiter, in den beliebtesten Club Sloveniens -  den "Circus Club".

Es spielte eine live Balkan Band und die Stimmung war ausgelassen. - Was bei den Touristen sicherlich auch die tiefen Preisen für die Getränke ausgewirkt hat.

Die nächsten Tage verbrachten wir mit einem Besuch auf einem Antiquitäten Flohmarkt, wo wir allerdings nicht lange verweilten, da das Wetter unangenehm windig wurde. Also kuschelten wir uns ins nächste gemütliche Café und tranken, wie schon zu viel auf unserer Reise Kakao.

Montags machten wir uns nochmals auf Entdeckungstour, wir mieteten uns für acht Euro ein Fahrrad für den ganzen Tag. Und machten uns auf, zu einer Kapelle etwas auserhalb, die wir Freitags von der Burg aus bereits entdeckt haben.

Mit einem Picknick auf dem Hügel, rundeten wir unseren Trip ab und liessen die vergangen Tage nochmals Revue passieren.


 Kurz und knapp: Ljubljana lohnt sich für einen Besuch. Die Stadt ist relativ überschaubar, so dass man den Kebab- Imbiss Mitarbeiter mit sexy Fliege und Moustache beim Feiern antrifft oder eine Gruppe Luzerner beim Libanesen kennenlernt.

- Ja, die Welt ist klein.

Die Stadt hat tolle Restaurants, Cafés und Läden zu bieten. Allgemein ist die Stadt sehr lebendig und hat ein vielfältige Wirkung, zwischen Studentenstadt, Alternativem und Historischem.

Also, wenn euch das nächste Reiseziel noch fehlt, Ljubljana ist auf alle Fälle ein Volltreffer!




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Kommentare: 5
  • #1

    fan (Mittwoch, 15 April 2015 19:59)

    ihr seit extrem inspirierend!

  • #2

    thumbs up (Mittwoch, 15 April 2015 20:00)

    macht weiter so! textlich gut unterwegs, bildmaterial und team --> reibungslos.

  • #3

    wow (Mittwoch, 15 April 2015 20:01)

    siehst ja aus wie im Märchenland!

  • #4

    woow (Mittwoch, 15 April 2015 23:02)

    Ihr hattet aber schon schönes wetter.
    sieht echt anmächelig aus =)
    freue mich für euch, dass ihr eine gute Zeit hattet.

  • #5

    malin (Donnerstag, 16 April 2015 17:20)

    flurin war im selbe froschschenkelrestaurant und beim selben döner wie wir.