SEGELFAHRT

Das holzige Deck unter mir.

Der Wind in meinem Gesicht.

Die Sonne so strahlend hell.

Es ist die Segelfahrt ins Nirgendwo.

Und trotzdem denke ich, so vieles dabei zu lernen.

Mein Kopf so weit und frei, wie das Wasser vor mir.

Meine Augen strahlend und in einer Konkurrenz zu dem blauem Himmel über mir.

Wie ich diese Stunden liebe, frei und unabhängig.

So weit weg vom Festland.

So fern von all dem Trubel der dreckigen, lärmigen Stadt.

Vor mir liegt die große, weite Welt.

Das Abenteuer und die Lebenslust.

Es gibt kein anderer Ort, der mir das gibt, keinen anderen Moment.

Nichts ist so wie hier.

Auf diesem Schiff, lern ich über mich.

Lern ich von mir.

Lerne Mensch zu sein.

Sehe die Dinge mit dem richtigen Abstand.

Mit neuen Augen.

Alles was mich bedrückt, scheint auf dem Land geblieben zu sein.

Denn mein Kopf ist leer.

Und zugleich voll mit dieser neuer Energie.

Voller Ruhe und Kraft, welche ich für eine Zeit mitnehmen kann.

Zurück auf das Festland, zurück in die dreckige, lärmige Stadt.

Bis es wieder ruft in mir; “ Raus aufs Meer, zurück aufs Segelschiff!„


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Kommentare: 2
  • #1

    hui (Montag, 23 September 2013 09:57)

    das ist ja ganz schön tiefgründig.
    ich mag eure texte!

  • #2

    wauw (Montag, 23 September 2013 11:31)

    wauw